FAQ - Häufig gestellte Fragen

Beim Preis für einen Grabstein ist es wie bei einem Blumenstrauß: Es kommt immer darauf an, was man gerne haben möchte und wie ausgefallen es sein soll. Wir orientieren uns an Ihren Wünschen und machen Ihnen ein individuelles Preisangebot.
 
Bei Naturstein Andorf beginnen die Preise bei 595,00 EUR. Verschiedene Faktoren wie eine besondere Gestaltung, Dekoration oder ein individueller Grabsteinspruch gehen zusätzlich in die Kalkulation der Kosten mit ein.
 
Wenn Sie sich für einen individuellen Grabstein entscheiden, sollten sie Zeit für ein ausführliches Gespräch mit einem Verkäufer oder Steinmetz einplanen. Der Stein soll zur Persönlichkeit des oder der Verstorbenen passen. So ermöglichen Sie Besuchern auf dem Friedhof ein individuelles Gedenken.

 
Für die Gestaltung einer Grabstätte und die Auswahl von Zubehör gibt es keine festen Vorgaben.
 
Wenn Sie gemeinsam mit uns das Grab planen, können Sie entscheiden, ob Sie Vasen, Laternen, eine Vogeltränke oder anderes Zubehör auf der Grabstätte platzieren möchten.
 
Die Gestaltung des Grabs bietet die Möglichkeit, Gegenständen auszuwählen, die sich auf die verstorbene Person beziehen und das Grab zu einem persönlichen Ort der Erinnerung machen. Wenn der Großvater die Vögel im Garten liebte, kann zum Beispiel eine Vogeltränke mit kleinen Spatzen aufgestellt werden. Wenn Sie gerne etwas Licht im Dunkeln zurücklassen möchten, kann eine Laterne die richtige Lösung sein.
Viele Menschen entscheiden sich heute für eine Beisetzung anstelle einer Beerdigung. Oft wird dann ein kleineres Grab gewählt.
 
Auch wenn man sich etwa für einen kleinen Urnengrabplatz entschieden hat, bieten sich vielfältige Formen des Gedenkens an. Man kann zum Beispiel ein Monument aufstellen. Ein Monument ist ein senkrecht auf einem Sockel stehender Stein, der den Grabsteinspruch trägt, aber auf einem kleinen Grab nicht so viel Platz benötigt. Die Fläche um das Monument herum kann für Bepflanzung oder Zubehör genutzt werden.
 
Langfristig bietet ein Monument die Möglichkeit, das Grab als letzte Ruhestätte für die ganze Familie zu nutzen. Wenn Menschen ihren Geburtsort verlassen, viel reisen und insgesamt ein kosmopolitisches Leben führen, gewinnt die Herkunft an Bedeutung. Wir wollen wissen, woher wir kommen, was uns geprägt hat und wer wir sind. Ein Familiengrab kommt diesem Bedürfnis entgegen.

 
Wenn Verstorbene ihre letzte Ruhe in einem Rasen- oder Wiesengrab finden, besteht häufig die Möglichkeit, das Grab mit einem Liegestein für Rasengräber zu versehen. So kann man die genaue Stelle auf dem Friedhof identifizieren, an der die verstorbene Person liegt, und der Besucher findet einen konkreten Ort für sein Gedenken.
 
Ohne einen Grabstein gibt es einen solchen Ort nicht, da das Grab einfach in der Wiese aufgeht. Uns fehlt dann ein persönlicher Platz, an dem wir unsere Trauer ausleben und unseren Verlust verarbeiten können.
 
Besprechen Sie mit unseren erfahrenen Mitarbeitern die vielfältigen Möglichkeiten, die Sie bei der Auswahl von Inschriften, Symbolen und Dekorationen haben. Eine Option ist auch die anonyme Variante eines runden oder rechteckigen Liegesteins als persönliche Erinnerung an die verstorbene Person. Wichtig ist, darüber zu sprechen, wer die verstorbene Person war und wie Sie sich an sie erinnern möchten.
Die Auswahl eines Grabsteins ist etwas sehr Persönliches, hier gibt es keine allgemeingültigen Regeln. Man sollte sich zunächst bewusst machen, wer die verstorbene Person war und wie sich die Hinterbliebenen auf dem Friedhof an sie erinnern möchten. Wichtig ist auch, sich bei dieser nicht alltäglichen Entscheidung fachmännische Beratung zu suchen, damit der Grabstein eine passende und würdige Erinnerung an die verstorbene Person ermöglicht.
 
Was die Art des Steins oder Granits betrifft, können Sie anhand eigener Vorlieben ihre Auswahl aus dem Angebot des Steinmetzen treffen. Das gilt auch für die Frage, ob der Stein poliert oder im Rohzustand belassen sein soll. Schwerer fallen den Menschen meist die Entscheidungen, die danach kommen, etwa die Wahl der Inschrift. Hier sollten Sie immer daran denken, dass der Grabstein für die Hinterbliebenen da ist und ihnen helfen soll, sich an die verstorbene Person zu erinnern.
 
Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit, um über Symbole, Dekorationen und einen Grabsteinspruch nachzudenken.
Traditionell haben Symbole auf Grabsteinen meist eine religiöse Bedeutung. Ein typisches Beispiel ist das Kreuz. Auch heute noch entscheiden sich viele Menschen für solche religiösen Symbole. Immer häufiger werden aber auch weltliche Symbole gewählt, die zum Beispiel auf Beruf, Interessen, oder Hobbys der verstorbenen Person Bezug nehmen.
 
Bei manchen Symbolen kann die Bedeutung variieren, je nachdem, aus welcher Perspektive man sie betrachtet. So steht die Rose in einer weltlichen Betrachtung für die Liebe, während sie im christlichen Kontext das Blut symbolisiert, das Jesus am Kreuz vergossen hat.
 
Vom Straßenverkehr bis zur Arbeit am Computer: Symbolische oder ikonische Zeichen begegnen uns überall in unserem Alltag, und wir sind gewohnt, sie zu entschlüsseln und ihrer Funktion entsprechend zu interpretieren. Die Symbolik auf Grabsteinen erfüllt eine wichtige Funktion für das Gedenken.
Immer mehr Verstorbene werden nicht in einem Sarg beerdigt, sondern eingeäschert. Das hat natürlich zur Folge, dass man auf dem Friedhof weniger Platz benötigt und sich für ein kleines Grab mit einem kleineren Stein entscheiden kann.
 
Auf einem Urnengrab wird ein entsprechender Urnengrabstein errichtet, der die gleichen Elemente enthalten kann wie ein großer Stein – zum Beispiel eine Inschrift, Dekorationen oder einen Grabsteinspruch. Die Größe des Steins ist also nicht entscheidend für die Art des Gedenkens. Wichtig ist, dass Sie sich Zeit für ein ausführliches Gespräch mit dem Steinmetz nehmen, damit die Inschrift und andere Gestaltungselemente die Person widerspiegeln, die unter dem Stein ruht.
 
Lassen Sie sich zum Beispiel von der Herkunft des Steins inspirieren. Es gibt viele sehr schöne Steine aus dänischem Granit von der Insel Bornholm. Die vier Granitarten der Insel können mit einer rauen oder polierten Oberfläche verarbeitet werden.
Wenn Sie einen Stein kaufen und die erste Inschrift machen lassen, müssen Sie bedenken, ob im Laufe der Zeit weitere Namen auf dem Stein angegeben werden sollen. Der Steinmetz berücksichtigt dies, wenn er den Namen anbringt.
 
In der Regel befindet sich der Platz für weitere Namen zwischen dem ersten Namen und einem möglichen Grabsteinspruch.
 
Der Steinmetz kann aber auch nachträglich Möglichkeiten schaffen, weitere Namen hinzuzufügen, wenn man daran ursprünglich nicht gedacht hat. In manchen Fällen kann er zum Beispiel den ersten Namen abschleifen oder herausbrennen und anschließend beide Namen auftragen. Das kostet zwar etwas mehr als eine einfache Beschriftung, ist aber meist günstiger als der Kauf eines neuen Steins.
Der Steinmetz berät Sie gern zu den verschiedenen Möglichkeiten.
Grundsätzlich wird ein Grabstein so gestaltet, dass keine regelmäßige Pflege erforderlich ist. Doch es ist normal, dass die Zeit ihre Spuren am Stein hinterlässt. Bronze patiniert und wird dunkler, die Farbe der Inschrift wird nach und nach matt und bleicht aus.
 
Bronze und aufgemalte Inschriften können vom Steinmetz so aufgefrischt werden, dass sie wieder aussehen wie neu. Hierzu wird die Bronze vom Stein entfernt und beim Bronzeschmied erneut patiniert. Die Inschrift kann in der Werkstatt gereinigt und neu aufgetragen werden.
 
Grabsteine im Boden: Seien Sie bei rauen Steinen besonders vorsichtig mit Weihnachtsdekorationen, die mit einem Stahldraht umwickelt sein können. Wenn sich Rost auf dem Stein ablegt, lässt er sich kaum wieder entfernen.
 
Bei feuchter Witterung oder wenn der Stein von höher wachsender Bepflanzung umgeben ist und im Schatten steht, können sich Algen oder andere Grünablagerungen bilden. Vorsicht ist bei der Reinigung des Steins mit basischen Algenmitteln aus dem Baumarkt geboten, da sie die Bepflanzung und Wurzeln angreifen können.
 
Naturstein Andorf empfiehlt ein besonderes, pH-neutrales Reinigungsmittel für Grabsteine, das sehr effektiv ist und dabei Pflanzen und Wurzeln schont.

 
Wenn dem Grabstein eine neue Inschrift hinzugefügt wird, fragt der Steinmetz in der Regel, ob die vorhandene Inschrift erneuert werden soll.
 
Es empfiehlt sich, alte Inschriften gleich mit zu erneuern, wenn dem Stein ein neuer Text hinzugefügt wird. Neue und alte Inschrift wirken dann einheitlich, und der Gesamteindruck des Steins bleibt harmonisch. Außerdem sparen Sie Kosten, da der Stein sich bereits in der Werkstatt befindet und nicht ein weiteres Mal zur Bearbeitung dorthin transportiert werden muss.
 
So werden die Gravuren erneuert:
In der Werkstatt wird die alte Bemalung gereinigt und Schmutz vom Grabstein entfernt. So haftet die neue Farbe gut und hält viele Jahre. Die eingehauenen Zeichen werden gereinigt und bei Bedarf nachgebessert, wenn die Kanten im Laufe der Zeit verschlissen sind.
 
Wenn die Zeichen trocken sind, werden sie von Hand mit einem Pinsel nachgemalt. Die Schrift wird insgesamt dreimal aufgetragen, wobei die letzte Schicht immer erst ausgehärtet sein muss.
 
So werden Bronzezeichen erneuert:
Bronze patiniert im Laufe der Zeit. Ist der Stein dunkler, kann die Bronze mit den Jahren unleserlich werden. Für eine fachmännische Erneuerung der Bronze werden zunächst die Bronzezeichen entfernt. Anschließend werden alle Zeichen nummeriert, denn die Befestigungen auf der Rückseite befinden sich selbst bei gleichen Zeichen nicht immer an der gleichen Stelle.
 
Im nächsten Schritt wird die Bronze von einem spezialisierten Bronzegießer mit Säure behandelt und wieder an den Steinmetz zurückgeschickt. Die Zeichen sehen nun wieder aus wie neu.
 
Da die alten Befestigungen auf der Rückseite unter Umständen verwittert und brüchig sind, werden sie gegen neue ausgetauscht.
 
Am Stein werden die Löcher gereinigt und von den Resten des alten Leims befreit. Anschließend werden die Zeichen mit neuem Leim wieder in der richtigen Reihenfolge befestigt. Sie halten jetzt wieder für viele Jahre.


 
Die Aufschrift kann ganz individuell gestaltet werden. Ausgeschlossen sind lediglich Inschriften, an denen andere Besucher des Friedhofs Anstoß nehmen könnten.
 
Das Wichtigste ist, sich auf die verstorbene Person zu beziehen, damit der Stein später bei den Besuchern des Grabs die richtigen Erinnerungen und Assoziationen hervorrufen kann. So wird das Gedenken am Grab zu einem wichtigen Teil der Trauerarbeit, das den Hinterbliebenen hilft, den Verlust anzuerkennen und zu begreifen.
 
Neben dem Namen der verstorbenen Person findet sich auf dem Grabstein häufig eine Zeile mit dem Geburts- und Todesdatum. Auch wenn man sich selbst genau an diese Daten erinnert, ist das nicht unbedingt für alle Hinterblieben der Fall. Wenn Sie Kinder mit zum Grab nehmen, bieten diese Angaben oft Anlass zu einem guten Gespräch. „Schau, Großvater wäre im nächsten Monat 90 Jahre alt geworden“ oder „Großmutter lebte nach Großvaters Tod noch 10 Jahre allein“. Dies hilft, den Tod als etwas anzuerkennen, das jeden von uns trifft.
 
Sie können auch überlegen, gegebenenfalls den Titel der verstorbenen Person anbringen zu lassen. Hinterbliebene, denen dies zu konventionell erscheint, entscheiden sich stattdessen manchmal für eine bestimmte Dekoration oder ein Symbol, um auszudrücken, was der verstorbenen Person wichtig war.
 
Der Steinmetz kann Ihnen viele Beispiel zeigen, von denen Sie sich inspirieren lassen können.
 
Bei unseren dänischen Nachbarn im südlichen Jütland werden neben den Daten auch häufig der Geburts- und Sterbeort angegeben. Diese Angaben erzählen uns etwas über das Leben der Person. Auf vielen Steinen findet sich auch der Geburtsname einer verstorbenen Person, wenn sie nach einer Heirat ihren Namen geändert hat.

 
Granit ist an sich kein begrenzter Rohstoff, das Fundament aller Kontinente ist aus Stein. Wie bei jeder anderen Produktion werden jedoch auch hier Energie und Ressourcen verbraucht.
 
Manche Steinmetze bieten Grabsteine an, die bereits einmal verwendet worden sind. Was die Energiebilanz angeht, ist der Einspareffekt dabei allerdings relativ gering. Bei der Aufbereitung werden die Steine geschliffen und ausgebrannt. Dieser Prozess ist sehr energieaufwendig, wenn er für jeden einzelnen Stein von Hand ausgeführt wird. Fragen Sie daher den Steinmetz nach einem Energienachweis für den wiederverwerteten Stein.
 
Bei Grabsteinen entfallen 90 % der benötigten Energie auf den Transport. Das Wichtigste ist daher, dass der Grabstein Ihrer Wahl nicht vom anderen Ende der Welt zu Ihnen transportiert werden muss. Sie können sich auch für einen Stein von der Insel Bornholm oder aus Südschweden entscheiden, für den kein allzu weiter Transportweg anfällt.
 
Steine aus Skandinavien haben auch den Vorteil, dass die Produktion strengen Arbeitsschutzregeln und gründlichen Kontrollen unterliegt. Damit ist gewährleistet, dass die Mitarbeiter des betreffenden Unternehmens alle vorgeschriebenen Anforderungen zum Arbeitsschutz erfüllen. Das gilt zum Beispiel für das Heben von großen Gewichten, den Einsatz von Absauganlagen zum Schutz vor Staub und das Tragen persönlicher Schutzausrüstung.

 
Ein Grabstein bietet uns einen physischen Ort, an dem wir unsere Seele öffnen und um eine verlorene Person trauern können. Diese Trauer ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und die Voraussetzung dafür, dass wir unseren Verlust verarbeiten und weiterleben können.
 
Wenn wir ein geliebtes Haustier verlieren, zum Beispiel einen Hund oder eine Katze, können wir das gleiche Bedürfnis nach Erinnerung haben. Dies hängt ganz davon ab, ob wir das Haustier als Teil der Familie angesehen haben.
 
In diesen Fällen kann man auch für ein Haustier einen Grabstein aufstellen. Der Stein kann als Gedenkstein im eigenen Garten aufgestellt werden, unabhängig davon, ob das Tier begraben oder eingeäschert wurde. Heutzutage gibt es auch viele Haustierfriedhöfe, auf denen man die Möglichkeit hat, um einen geliebten Begleiter zu trauern.

 
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