Bornholm-Granit

Bereits lange vor dem Tourismus und dem Heringsfang waren die Steinbrüche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf der dänischen Ostsee-Insel Bornholm. Bis heute ist Granit aus Bornholm eines der beliebtesten Materialien für Grabsteine und Straßenbeläge. Der Granit aus Bornholm zeichnet sich dadurch aus, dass er der weltweit älteste ist: Der blaue Bornholm-Granit hat eine Geschichte von nahezu 2000 Millionen Jahren. Skandinavische Steinmetzlehrlinge wählen für ihr Gesellenstück in der Regel „den Königsgranit“ aus dem Steinbruch Klippelökken außerhalb von Rönne.
Skandinavischer Granit weist die beste Haltbarkeit auf. Auch im nordeuropäischen Klima mit saurem Regen und wechselhaften Frostverhältnissen im Winter verwittert er nicht.
Für Granit aus Bornholm sprechen auch die folgenden Aspekte:
  • Skandinavischer Granit ist Teil unserer Kulturgeschichte. Er wird seit Generationen in ganz Nordeuropa verwendet.
  • Skandinavischer Granit senkt die Co2-Emissionen durch kurze Transportwege und eine umweltgerechte Produktion.
  • Skandinavische Steinbrüche werden von den zuständigen Arbeitsschutzbehörden überwacht.
Nicht zuletzt weckt der Granit bei vielen Menschen schöne Erinnerungen an die Sonneninsel Bornholm.

Hier stellen wir Ihnen die vier Granitarten der Insel Bornholm mit ihren schönen charakteristischen Eigenschaften vor.

 

Die vier Granitarten aus Bornholm

Svaneke, poliert
Svaneke, rauh

Svaneke-Granit:

Ein vielseitiges Gestein mit gröberer Körnung als bei den anderen Granitarten. Der Stein eignet sich für verschiedenste Zwecke. Auf dem Schlossplatz von Christiansborg ist er beispielsweise als Pflasterstein und – in Kombination mit dem Bornholm-Granit Moselökke – als Mosaik im Belag zu sehen. Svaneke ist ein gefleckter Granit mit rotbraunen und schwarzen Einsprengseln, deren Kontrast besonders zur Geltung kommt, wenn der Stein poliert ist. Er ist ideal als lebendiger Rahmen für Bauprojekte und als Grabstein.
Paradis, poliert
Paradis, rauh

Paradis-Granit:

Dieser anthrazitgraue feinkörnige Granit/Gneis zeichnet sich durch hellere Gesteinsadern aus. Ein vielseitig eingesetzter Stein, dessen lebendige Optik sich bei Nässe oder durch Polieren verstärkt, sodass
Dieser anthrazitgraue feinkörnige Granit/Gneis zeichnet sich durch hellere Gesteinsadern aus. Die lebendige Optik dieses vielseitig einsetzbaren Steins verstärkt sich bei Nässe oder durch Polieren, sodass der Rohgranit dann nahezu schwarz wirkt. Vorsicht vor Imitaten! 
Das geringe Angebot und die große Nachfrage haben dazu geführt, dass man gelegentlich auf die Sorte „Ny Paradis“ stößt, die nichts mit Bornholm zu tun hat und im nordeuropäischen Klima nicht dieselbe Widerstandsfähigkeit besitzt.
Blauer Bornholm, poliert
Blauer Bornholm, rauh

Blauer Bornholm-Granit:

Dieser Granit wird auch „Königsgranit“ genannt – und das zu Recht. Nahezu alle Gesellenstücke an Dänemarks Steinmetzschule werden in diesem wunderschönen Material ausgeführt. Poliert weist der Stein ein staubiges Blau/Schwarz auf. Die Farbe verleiht ihm Tiefe und eine fast dreidimensionale Optik. Das Rohgestein besticht dagegen durch anthrazitgraue Kontraste. Diesen Unterschied zwischen poliertem und rohem Stein macht man sich häufig bei der Herstellung von Stelen zunutze: Die Steinmetze verwenden unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen, die einander ergänzen und einen reizvollen, einzigartigen Effekt ergeben. 
Moselökke, poliert
Moselökke, rauh

Moselökke-Granit:

Dieser rötliche, gefleckte Granit mit mittelgroßer Körnung wird in Dänemark seit Jahrhunderten für Grabsteine auf Friedhöfen, als Pflaster in dänischen Dörfern und als Treppenstein für alte Gehöfte verwendet. In modernen Zeiten hat sich sein Einsatz aber auch für andere Zwecke bewährt: Der Granit wurde beispielsweise als Pflaster in Amaliehaven und im Prinsens Gaard in Kopenhagen oder als neuer Straßenbelag in der Innenstadt von Aarhus verwendet. In Kopenhagen schützen große Kugeln aus Moselökke-Granit das dänische Parlament vor Terroranschlägen.
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